2018

April 2018

kozek hörlonski
HORSES IN BOOTS / Bahnfiguren

In vielen ihrer Werke widmen sich kozek hörlonski Mythen, Sagengestalten und historisch belegten Charakteren, die sie wiederbeleben, um ihre Aussagekraft für die Gegenwart zu überprüfen. Seien es angsteinflößende Schreckfiguren oder geschlechtsunspezifische Hybridwesen zwischen Mensch, Tier und Maschine, immer verweben sie verschiedene erzählerische Ebenen und Kontexte: kunstspezifische ebenso wie volkstümliche, historische wie literarische, aber auch mystisch-psychische. Aus diesen Verdichtungen entstehen dynamische Raumskulpturen, die die multiplen Bezüge zusammenfassen. Dabei gehen kozek hörlonski oftmals von der eigenen Künstlerbiografie aus um gesellschaftspolitisches Geschehen und Geschlechterfragen zu verhandeln.  In ihrer neuesten für den Blickle Raum entwickelten Arbeit hinterfragen kozek hörlonski nicht zuletzt die Performancekunst per se und die Erwartungshaltungen an Künstler*innen in diesem Feld. Vielleicht, so vermuten sie, liegt das Glück ja doch auf dem Rücken der Pferde ...

Thomas Hörl, geboren 1975, und Peter Kozek, geboren 1972, arbeiten seit 2003 als Künstlerduo kozek hörlonski zusammen. Sie haben seither gemeinsam und auch solo zahlreiche Performances, Rauminstallationen und Ausstellungen im In- und Ausland realisiert. Sie erhielten u.a. 2014 den Kulturpreis für Bildende Kunst des Landes Niederösterreich, 2010 den outstanding artist award des BMUKK sowie 2009 den H13 Kunstpreis für Performance des Landes Niederösterreich. Peter Kozek lehrt seit 2006 an der Universität für angewandte Kunst in Wien und Thomas Hörl seit 2015 an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz.

www.kozek-hoerlonski.com

Einladung (pdf)