2018

Montag, 19. November 2018, 19 Uhr
im Rahmen der Vienna Art Week (19.-25.11.2018)

Filmscreening | Gespräch

es ist eh schon alles da
Carola Dertnig und Claudia Slanar

 

Anlässlich der Residency von Carola Dertnig entstand in der Spiegelgasse ein Film, der sich mit den Konvergenzen zwischen
Raum und Geschichte(n) auseinandersetzt.
In es ist eh schon alles da widmet sich Dertnig wieder – so wie bei ihrem letzten Film BILDUNGÜBERALLES - den Befindlichkeiten
der nächsten Generation zwischen YouTube und Instagram, zwischen Nachahmung und dem Einfordern eigener Lebensentwürfe. In den Räumlichkeiten des ehemaligen Friedensreich Hundertwasser Ateliers und der Architektur Otto Wagners wird klar, dass Selbstdarstellen und Ausstellen immer untrennbar miteinander verbunden waren, sich die medialen Formationen aber änderten. Jetzt nehmen es die Darstellerinnen – drei junge Mädchen – jedoch selbst in die Hand! Performance, Schauspiel passieren vorerst recht unbeholfen, im Versuch zu den Irrungen und Wirrungen des Körpers zu stehen, schließlich wird mit Spaß und Klugheit ans Verkleiden gegangen. Die Forderung der drei am Schluss: „Macht die Bühne frei, wir sind da!“
Bei Gespräch und Screening ziehen Carola Dertnig und Claudia Slanar Bilanz nach knapp zwei Jahren Blickle Raum Spiegelgasse
und der Filmproduktion.

 

CAROLA DERTNIG,  es ist eh schon alles da, 2018, 7'17"

© Carola Dertnig, 2018

www.caroladertnig.at

 

Einladung (pdf)

 

Dienstag, 30. Oktober 2018, 19 Uhr

Orte, die nur als Zeichen aus der Ferne gebaut sind. Aus der Nähe haben sie keinen Namen.

Nathalie Koger, Wolfgang Obermair

Innerhalb eines topographischen Raumsettings mit Matten und Objekten sind die Besucher_innen eingeladen, sich in eine haptische und körperliche Beziehung zu den Oberflächen und Volumen zu bringen.
Die eigens produzierten und gestalteten Silikonobjekte sind analog zu einem drucktechnischen Prozess mit Positiv-Druckplatte einer negativen Gussform entnommen. Die seriellen "Abdrücke" der Matten tragen die Form leicht ab, reinigen und verändern sie.

Die Objekte und olfaktorischen Elemente tragen zu einer Atmosphäre bei, die den Raum zu einem organischen Behältnis macht. In dieser Umgebung leitet der Philosoph Johannes Siegmund die Besucher_innen durch ein philosophisches Experiment, das eine Symbiose geistiger und körperlicher Erfahrung anstrebt.

Nathalie Koger, Künstlerin, lebt und arbeitet in Wien und München. Wolfgang Obermair, Künstler, lebt und arbeitet in Wien.

 

Einladung (pdf)